Egon Schiele Todesursache

Egon Schiele Todesursache | war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Er ist neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka einer der bedeutendsten bildenden Künstler des Wiener Euphemismus.

Egon Schiele Todesursache
Egon Schiele Todesursache

Schiele war das dritte Kind von Adolf Eugen Schiele (1850 – 1904) und seiner Frau Marie Schiele (1862 – 1935), geb. Soukup, aus Krumau in Südböhmen. Elvira (1883 – 1893), die älteste seiner drei Schwestern (die anderen beiden waren Melanie, 1886 – 1974, und Gertrude, 1894 – 1981), scheiterte im Alter von zehn Jahren.

Melanie arbeitete als Hutmacherin und heiratete 1923 ihren Mitarbeiter Gustav Schuster (1884 – 1933); die jugendliche Familie Gertrude heiratete 1914 den Künstler und Freund Schieles Anton Peschka. Sie war Egon Schieles Vorbild in seiner Frühzeit.

Egon Schieles Vater scheiterte in der Silvesternacht 1904 1905 an Syphilis. Auch Egons Pate und Onkel Leopold Czihaczek (1842 – 1929) kamen zu seinem Vormund und Bürgen. Dieses Ereignis war für Schieles Leben und Kunst konstruktiv.

Schiele besuchte 1901 die Primarschule in Tulln, außerdem das Realgymnasium in Krems und ab 1902 das Gymnasium Klosterneuburg viele Kilometer nördlich von Wien. In dieser Zeit begann er, wesentliche Begebenheiten aus der Straßenwelt zu zeichnen.

Egon Schiele Todesursache
Egon Schiele Todesursache

Der Kunstschullehrer Ludwig Karl Strauch und der Klosterneuburger Künstler Max Kahrer entdeckten dort seine außergewöhnliche Begabung und unterstützten ihn in seinem Betrieb für die Wiener Akademie des Schönen Gewerbes, in die er 1906 im Alter von 16 Jahren aufgenommen wurde.

Diese berufliche Sache entsprach nicht den Vorstellungen seines Vormunds und führte daher früher zu Auseinandersetzungen mit dem Onkel. An der Akademie studierte Schiele Öl bei Christian Griepenkerl.

Anfangs begeistert, aber auch müde vom starren akademischen Alltag und den konservativen Ansichten einzelner Lehrer, verließ Schiele nach zwei Mal die Akademie und erneuerte mit vielen Gelehrten die Wiener Neukunstgruppe.

Diese berufliche Sache entsprach nicht den Vorstellungen seines Vormunds und führte daher früher zu Auseinandersetzungen mit dem Onkel.

An der Akademie studierte Schiele Öl bei Christian Griepenkerl. Anfangs begeistert, aber auch müde vom starren akademischen Alltag und den konservativen Ansichten einzelner Lehrer, verließ Schiele nach zwei Mal die Akademie und erneuerte mit vielen Gelehrten die Wiener Neukunstgruppe.

1907 suchte Schiele seinen ersten besonderen Kontakt zu Gustav Klimt, der ihm ein väterlicher Freund und Erzieher wurde.

Außerdem bezog er sein erstes eigenes Werk in Wien, die Kurzbauergasse 6 in der Leopoldstadt, am Rande des Wiener Praters. 1908 nahm Schiele erstmals an einer öffentlichen Ausstellung im Kaisersaal des Stiftes Klosterneuburg teil.

Da wurde Heinrich Bensch, ein Nachsammler und Kolonist von Egon Schiele, besorgt um ihn. Erste Erfolge feierte Schiele 1909 mit der Ausstellung seiner Werkstatt,
.alle stilistisch an Gustav Klimt erinnernd, als Teil der Neukunstgruppe auf der „Großen Internationalen Kunstschau“ in Wien.

Neben Künstlern wie Gustav Klimt und Oskar Kokoschka war es geeignet, sich bei dem Kunstkritiker Arthur Roessler einen Namen zu machen, der durch seine hervorragenden Verbindungen maßgeblich an der Weiterentwicklung Schieles beteiligt war.

Durch Rößlers Einverständnis lernte Schiele die Kunstsammler Carl Reininghaus und Oskar Reichel kennen, die ihm sein Debüt in der Wiener Kunstszene finanziell sicherten und ihm eine Vielzahl von Auftragswerkstätten überließen. Auch der Kunstsammler Franz Hauer war einer seiner Garanten.

Egon Schiele Todesursache
Egon Schiele Todesursache

Durch das kurze Stipendium mit Max Oppenheimer, den er 1909 kennenlernte, rückte Schiele vom ornamentalen Jugendstil ab.

Um diese Zeit findet sich in seinem Werk eine deutliche Hinwendung zum Expressionismus. Die Neukunstgruppe präsentierte sich erstmals im Dezember 1909 im Salon des Kunsthändlers Gustav Pisko in Wien.

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