Inge Auerbacher Lebenslauf

Inge Auerbacher Lebenslauf | ist eine in Deutschland geborene amerikanische Wissenschaftlerin, die in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren wurde.

Inge Auerbacher Lebenslauf
Inge Auerbacher Lebenslauf

Die Holocaust-Überlebende hat eine Reihe von Romanen über ihr Leben während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, die in andere Sprachen übersetzt wurden.

Mit knapp sieben Jahren wurde Inge mit ihren Eltern in das Ghetto Theresienstadt in der Tschechoslowakei gebracht.

Ihre Habseligkeiten wurden ihnen bei ihrer Ankunft beschlagnahmt, abgesehen von der Kleidung, die sie jetzt trugen, und Inges Puppe Marlene.

Die Bedingungen im Konzentrationslager waren sehr brutal. Kranke und hungernde Menschen umringten uns! Kartoffeln galten zu ihrer Zeit als kostbar wie Diamanten und sind es auch heute noch.

Aufgrund der Lebensmittelknappheit im Lager war Inge oft hungrig, ängstlich und krank.

Trotz der schwierigen Umstände, in denen sie sich befanden, gaben ihre Eltern immer ihr Bestes, um für sie zu sorgen.

Ihre Eltern schenkten ihr zum achten Geburtstag einen kleinen Kartoffelkuchen mit einer Prise Zucker; ein Outfit aus Lumpen für ihre Puppe zum neunten Geburtstag; und ein Gedicht, das ihre Mutter zu ihrem zehnten Geburtstag geschrieben hatte, alles, was sie wirklich genoss und an das sie sich erinnerte.

Als Inge Auerbacher am 31. Dezember 1934 in Kippenheim geboren wurde, zog sie 1939 mit ihren Eltern nach Jebenhausen, wo ihre Großeltern, Max und Betty Lauchheimer, lebten.

Mit ihren Eltern und ihrer Großmutter wurde sie im November 1941 im Alter von sieben Jahren während des Holocaust in die Konzentrationslager im Osten geschickt. Sie starb in den Lagern im Osten.

Erst durch eine erfolgreiche Intervention ihres Vaters, der im Ersten Weltkrieg als Soldat in seinem Vaterland gekämpft hatte, wurde dieser Auftrag ursprünglich für sie und ihre Eltern aufgeschoben, nicht aber für die Großmutter.

Schließlich wurde die Familie im August 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt überstellt, wo sie von 1942 bis zu ihrer Befreiung vom NS-Regime 1945 lebte.

Inge Auerbacher, möglicherweise das einzige Kind, kehrte kurz nach der Befreiung der Stadt durch die Rote Armee am 8. Mai 1945 aus Württemberg zurück.

Nachdem sie das KZ Theresienstadt überlebt hatte, wurde sie mit ihren Eltern wiedervereinigt und kehrte nach Göppingen zurück.

Nur kurze Zeit später zog die Familie in die Vereinigten Staaten und lebte in New York, wo Inge die nächsten 38 Jahre als Chemikerin arbeitete. 1953 erhielt sie die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.

Trotzdem kommt sie regelmäßig in ihre alte Heimat und hält an mehreren Schulen Vorträge über ihren persönlichen Leidensweg und das Überleben im Konzentrationslager.

Ihr 1986 erstmals erschienenes und inzwischen in andere Sprachen übersetztes Buch Ich bin ein Stern enthält Erinnerungen an ihre frühe Kindheit.

Darüber hinaus wurde sie als Autorin für ihre Arbeiten zur Entdeckung des Antibiotikums Streptomycin anerkannt, dessen Entdeckung Albert Schatz zugeschrieben wurde, der damals scheinbar in Vergessenheit geraten war.

Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Baden-Württembergische Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz, wurden Inge Auerbacher für ihr soziales Engagement und ihre Arbeit als „Botschafterin für Versöhnung, Toleranz und Frieden“ verliehen.

Nachdem sie die erschütternden Erfahrungen des Lagers überstanden hat, erzählt Inge Auerbacher von ihren Erfahrungen mit Verzweiflung und ständiger Angst.

Nach langem Kampf konnte die sowjetische Armee am 8. Mai 1945 Theresienstadt einnehmen.

Zwei Monate, nachdem sie die Stadt allein verlassen hatte, wird Inge Auerbacher zu ihren Eltern zurück nach Stuttgart gebracht.

Im Holocaust wurde sie von ihrer Großmutter und dreizehn weiteren Verwandten getrennt. Im Mai 1946 zogen die Eltern mit ihrer noch heute lebenden Tochter nach New York.

Als sie 2001 auf Wunsch der Stadt nach Stuttgart reiste, lernte sie Garry Fabian kennen, der als Kind von 1942 bis 1945 ebenfalls in Theresienstadt inhaftiert war.

Sie hatte sich eingebildet, sie wäre das einzige Kind aus Württemberg, das aus dem Konzentrationslager Theresienstadt entkommen wäre, bis sie ihn sah.

Inge Auerbacher Lebenslauf
Inge Auerbacher Lebenslauf

Nach ihrem in verschiedene Sprachen übersetzten Buch „Ich bin ein Stern“ wurde Inge Auerbacher 2005 von der Long Island University mit einem Ehrentitel ausgezeichnet.

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