Katharina Reich Lebenslauf

Katharina Reich Lebenslauf | “GECKO” (National Covid Crisis Coordination) wird von Katharina Reich geleitet, die von der Regierung zur Leitung der neuen Organisation ernannt wurde. Aber wer ist Katharina Reich und woher kommt sie?

Katharina Reich Lebenslauf
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Mit der Übernahme der medizinisch-wissenschaftlichen Seite bei “GECKO” (Striedinger übernimmt die logistische Seite) wird Katharina Reich in naher Zukunft die deutschlandweite Koordination von Impfungen, Tests und Medikamentenbestellungen übernehmen.

Das vor kurzem vom damaligen Minister Rudolf Anschober eingerichtete Sozialministerium hat Reich ab Dezember 2020 zum Generaldirektor für Öffentliche Gesundheit und zum Leiter der Sektion Öffentliches Gesundheitswesen und Gesundheitssystem berufen.

1978 schloss die ehemalige Notärztin ihr Studium an der Medizinischen Universität Wien ab und begann nach ihrem dortigen Studium bei den Barmherzigen Brüdern zu arbeiten.

Zuvor war sie für die Krankenhaussauberkeit und das klinische Risikomanagement zuständig. Ärztlicher Direktor des Wiener Krankenhauses von 2013 bis 2018 war Reich. Danach war sie als stellvertretende Ärztliche Direktorin im Klinikum Hietzing tätig, wo sie den Einsatzbereich des Corona-Krisenstabes des Wiener Gesundheitsvereins leitete.

Ab 2020 wechselte sie in die Politik, wo sie nun als Leiterin der Gesundheitsabteilung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales tätig ist. Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit ist eine Position, die sie seit 2003 innehat (“Chief Medical Officer”).

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Reich seinerseits konnte sich mit den Corona-Maßnahmen nie schnell und weit genug bewegen. Sie setzte sich unter anderem für eine Erhöhung der FFP2-Maskenpflicht und Ausreisebeschränkungen auf ungeimpfte Personen ein, obwohl die Regierung dies klar abgelehnt hatte.

Als Reich bereits im Herbst 2021 Zweifel am “Abgehobenen”-Status der Geimpften äußerte, tat er dies in direktem Widerspruch zu den Behauptungen des damaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (Vorsitzender der Bundesrepublik Deutschland). eine “Pandemie der Ungeimpften”.

Die Chief Medical Officer des Gesundheitsministeriums begründete ihre Entscheidung, das Amt anzutreten, einmal mit den Worten: “Ich ziehe es vor, die Verantwortung zu übernehmen.”

„Omikron ist schnell, und wir müssen schneller sein“, sagte Reich im Rahmen ihrer neuen Aufgabe. Dies erfordert eine Neuausrichtung des Pandemiemanagements.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass bereits etablierte qualitativ hochwertige Test-, Impf- und Beschaffungsverfahren vorhanden sind. Die fachliche Kompetenz und die praktische Ausführung müssen jedoch enger aufeinander abgestimmt werden.

Während ihrer Zeit an der Medizinischen Universität Wien promovierte Katharina Reich. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien absolvierte Reich ihre Behandlungsrunde.

Stationsarzt, Hygienebeauftragter und Mitarbeiter für Patientensicherheit und klinisches Risikomanagement der Ärztlichen Direktion waren allesamt Positionen des ausgebildeten Notarztes. Zuletzt war Reich im KH Hietzing tätig.

Laut Reich, der zum neuen Leiter des öffentlichen Gesundheitswesens ernannt wurde, sollte der Oberste Gesundheitsrat unter besonderer Berücksichtigung der psychischen Gesundheit erneut einberufen werden.

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Meiner Meinung nach ist es nie eine negative Sache, als Mensch und als Arzt Rechenschaft abzulegen. “Ich kann Verantwortung für das sogenannte geduldige Österreich übernehmen”, erklärt Reich ihr Motiv.

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