Luzia Tschirky Herkunft

Luzia Tschirky Herkunft | Luzia Tschirky, eine SRF-Journalistin in Minsk, Weißrussland, wurde festgenommen und auf eine Polizeiwache in der Stadt gebracht.

Luzia Tschirky Herkunft
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Ihre Freundin und ihr Ehepartner durften hingegen nach fast drei Stunden nicht frei. Luzia Tschirky bespricht in ihrem Chat mit uns die Besonderheiten des Falls sowie die Möglichkeit eines Hintergrundes.

Meine Bekannte und ihr Mann sowie ich waren auf dem Weg zu einem Café, als sich der Vorfall ereignete. Luzia Tschirky: Wir warteten gerade an einer Ampel, die gerade die Straße überqueren wollte, als ein Minibus neben uns hielt und anhielt.

Es waren drei maskierte Typen, die aus der Tür sprangen und uns aufforderten, ihnen zu folgen. Ich habe mich sofort als Schweizer Staatsbürger mit journalistischen Referenzen identifiziert.

Der Grund, warum ich meinen Pass vorlegen wollte, war, dass die Polizei andererseits meine Freundesgruppe schnappte und uns in den Van zerrte.

Obwohl der Kleinbus nicht beschriftet war, saßen mit Schlagstöcken bewaffnete Angehörige der OMON-Spezialeinheit sowie weitere mitgeschleppte Personen in dem Transporter, in dem wir transportiert wurden.

Luzia Tschirky Herkunft
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Niemand hat uns mitgeteilt, warum wir genommen wurden, ob wir festgenommen wurden oder nicht, oder wohin sie uns brachten. Es hieß nur, dass sie unsere Identität verifizieren wollen – aber dass dies von anderen gemacht würde und nicht von ihnen selbst.

Als die Soldaten in ihren Uniformen nach meinem Pass fragten, legte ich ihnen weiter vor und hielt ihn in die kleinen Kameras, die sie hatten. Nicht zu wissen, was los war, war ziemlich beängstigend.

Irgendwann kam der Kleinbus zum Stehen. Unsere Vernehmungsbeamten erlaubten uns, das Gebäude zu verlassen und in ein Fahrzeug zu steigen, in dem zwei Typen saßen.

Unsere Verfolger teilten uns mit, dass sie vom Polizeirevier seien und uns zum Polizeipräsidium bringen würden. Als ich es sah, wollte ich mich dagegen wehren, aber mir wurde gesagt, dass dies schreckliche Folgen haben würde.

Es gab keine Erklärung von ihnen für uns. Zahlreiche weitere Personen wurden nach Transporten von anderen Standorten in die Einheit aufgenommen.

Personen jeden Alters, einschließlich Kinder und ältere Menschen, Trotz meiner Bitte durfte ich die Botschaft in keiner Weise kontaktieren.

Erst später kam eine Dame von der Einwanderungsbehörde vorbei und versicherte mir, dass mir nichts passieren würde. Danach erhielt ich die Erlaubnis zu gehen, da meine Begleiter ihre Entlassung aus der Polizeistation erwirkt hatten.

Luzia Tschirky (26) begab sich nach dem Abitur auf eine stürmische und spontane Reise nach Russland, um über Demonstrationen nach den Parlamentswahlen des Landes zu berichten.

Auf der anderen Seite des Tisches steht Casper Selg (67), ein erfahrener Profi mit Liebe zum Detail und einer kritischen Ader. Seine Radiosendung in der Schweiz war bekannt für ihre informierten und aufschlussreichen Persönlichkeiten.

Obwohl seine Kommentare sowohl lehrreich als auch kritisch waren, waren seine Meinungen nie einseitig. Jetzt versucht er, seine Karriere als brillanter Schweizer Journalist und Autor zu beenden.

Im Rahmen der Generationendiskussion konnte Casper Selg Geschichten aus seiner Vergangenheit als ausländischer Journalist in den USA und Deutschland erzählen.

Luzia Tschirky Herkunft
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Zur Berichterstattung aus dem Ausland gehört für ihn auch das Erlernen der jeweiligen Sprache; Andernfalls kann ein Übersetzer schlecht übersetzen oder wichtige Informationen nicht an den Empfänger übermitteln.

Es ist vorzuziehen, direkt und intim zu sein. Auf dem Gelände finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde dicht gefolgt von Selg. Im Idealfall möchte er die Person, gegen die ermittelt wird, „erfühlt“ haben und seinen Aufenthaltsort kennen.

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