Mario Eustacchio Herkunft

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Mario Eustacchio Herkunft | Mario Eustacchio ist Mitglied der Freiheitlichen Partei Österreichs (FP). Seit 4. April 2017 ist er Vizebürgermeister der Stadt Graz (bis 17. November 2021).

Sein Rücktritt als Parteivorsitzender sowie als Vereinsvorsitzender Armin Sippel trat am 31. Oktober 2021 in Kraft, nachdem der FP Graz-Vorsitzende mutmaßliche Parteigelder vorgeworfen hatte. Er beabsichtigt nicht, sein Ratsmandat für das folgende Legislaturjahr wie sein Vorgänger anzunehmen.

Mario Eustacchio besuchte von 1980 bis 1983 die Berufsschule Feldbach, wo er eine Ausbildung zum Bürokaufmann absolvierte. 1988 schloss er die Handelsakademie mit dem Abitur ab und studierte bis 1990 Betriebswirtschaftslehre an der Karl-Franzens-Universität Stuttgart.

Von 1996 bis 2000 besuchte Eustacchio die Fachhochschule für Berufstätige in Graz, Österreich, mit dem Schwerpunkt Marketingmanagement. Er ist Senior-Mitglied der Akademischen Burschenschaft Stiria Graz und über 80 Jahre alt.

FP-Stadtrat Eustacchio Winters löste Susanne Winter als Parteivorsitzende und Stadträtin ab, nachdem Susanne Winter in den Nationalrat wechselte und sich aus der Grazer Stadtpolitik zurückzog. Eustacchio Winters war Spitzenkandidat der FP bei der Gemeinderatswahl 2012 und erhielt einen Stimmenanteil von 13,75 Prozent. Eustacchio wurde die Verantwortung für die Transportabteilung der Kommunalverwaltung übertragen.

Bei den vorgezogenen Gemeinderatswahlen 2017 in Graz war Eustacchio erneut Spitzenkandidat der FP, diesmal als Vizepräsident der Partei.

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Am 4. April 2017 wurde die jetzige Grazer Stadtregierung, eine Partnerschaft von VP und FPÖ, gewählt und Eustacchio zum stellvertretenden Bürgermeister ernannt. Das Wohnungsamt wurde von Elke Kahr mit seiner Ernennung zum Vizebürgermeister 2011 von ihm übernommen.

Bei den Gemeinderatswahlen 2021 unterlag Mario Eustacchio, der Spitzenkandidat der FP, mit mehr als 5 Prozentpunkten und warnte mit dem Erfolg der KP in Graz vor einer “Ideologie, die im letzten Jahrhundert hätte versenkt werden sollen”.

Der Kommunalpartei unter Eustacchios Führung wurde vorgeworfen, kurz nach der Wahl größere Geldbeträge aus Partei- und Vereinszuschüssen der Stadt illegal an mit ihr verbundene Vereine und Burschenschaften überwiesen zu haben, heißt es in Berichten, die kurz nach der Wahl auftauchten. Mario Kunasek, der Vorsitzende der Staatspartei, veranlasste eine Prüfung der Finanzverwaltung.

Die Anklage führte zum Rücktritt von Eustacchio und dem Ortsratsvorsitzenden Armin Sippel von allen Ämtern, auch von ihren Sitzen im neu gewählten Gemeinderat.

Vorläufig war auf Sippel Druck ausgeübt worden, weil er Sonderhonorare für Tätigkeiten bei einer der fraglichen Organisationen (dem steirischen Verlagsverband) gefordert hatte.

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