Ringo Klemm Tot

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Ringo Klemm Tot > Reinhard “Ringo” Klemm arbeitete als Zuhälter in Deutschland. In den 1970er und 1980er Jahren war er einer der Paten der Reeperbahn, die von Hamburg-St. Pauli zum Hans-Albers-Platz und Umgebung.

Klemm kam ursprünglich Ende der 60er Jahre nach Hamburg, wo er als Seemann und Fischer im Hafen begann. er galt weithin als Anführer der Chicagoer Gang, die ihren Namen von einem gleichnamigen Club am Hans-Albers-Platz erhielt, der im Besitz von Ringo Klemm war und von Ringo Klemm betrieben wurde.

1986 begannen die Ermittlungen gegen den Auftragsmörder Werner Pinzner, an denen Klemm beteiligt war. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte ihn der Anstiftung zum Mord, und er wurde für schuldig befunden. Am 11. Dezember 1986 gingen in Chicago hundert Menschen auf die Straße. Klemm entkam durch die Dächer und landete schließlich in Costa Rica.

Das mittelamerikanische Land diente seit geraumer Zeit als Zufluchtsort für deutsche Zuhälter. Zu dieser Gruppe gehörte Günter Mutes, der Besitzer der Südfass-Bordelle in Hamburg und Lübeck, der schließlich Mitglied des engeren Kreises um „Ringo“ Klemm wurde.

Im Zuge seiner kommerziellen Expansion in Costa Rica gründete Klemm mehrere Bananenfarmen sowie eine Bordellkette, die von den BKA-Ermittlern als “Schweinefarm” bezeichnet wurde. Klemm wurden daraufhin Kontakte zum kolumbianischen Drogenboss Carlos Lehder zugewiesen, die die Polizei jedoch nicht nachweisen konnte.

Klemm wurde schließlich nach Deutschland ausgeliefert und in Hamburg vor Gericht gestellt. Nach einem kurzen Verhör öffnete er das Chicago und wieder, wo er Prominenten wie Nina Hagen, Udo Lindenberg und Jörg Immendorff begegnete, der gerade das La Paloma auf der anderen Straßenseite gegründet hatte.

Klemm wurde in den Folgejahren immer wieder Opfer krimineller Machenschaften und übersiedelte nach Verbüßung seiner letzten Haftstrafe auf die spanische Insel Ibiza, wo er auch einen Nachtclub gründete und betrieb. Seine Hingabe an Ringo war das Lied Wicked ‘Wicked’, das er in der Hamburger Jazzbar Cotton Club aufführte und dem er Ringo widmete, war das Lied Ringo Harrison.

Wilfrid Schulz (1929-1992) war der erste einer langen Reihe von Männern, dem die Ehre zuteil wurde, als “Paten” bekannt zu sein. Obwohl er unter dem Spitznamen “Frida” bekannt war, wagte es zu seinen Lebzeiten niemand, Wilfrid Schulz in seiner Gegenwart mit diesem Namen anzusprechen.

Ab 1959 vertrieb er mit eiserner Hand italienische Zuhälter aus der Nachbarschaft, gefolgt von der Entfernung von Möchtegern-Herrschern wie “Schläger-Fred” und “Schwein Harry”: Dies war der Beginn seiner fast zweijährigen Jahrzehnte die Herrschaft über die Nachbarschaft, in der er geboren wurde.

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