Roman Fress Herkunft

Roman Fress Herkunft | Roman wurde in der kasachischen Hauptstadt Astana geboren. Am 20. März 1994 traten die Eltern mit dem Kleinkind im knappen Gepäck eine Reihe von Reisen an, die sie von Kasachstan nach Bremen, dem ersten Ziel im nicht immer sonnigen Westen, führten.

Roman Fress Herkunft
Roman Fress Herkunft

Nach einigen Jahren zog es weiter nach Westen und erreichte schließlich die Region Köln-Siegburg. Die Familie Fress ließ sich um 1200 in Troisdorf am Mittelrhein nieder. Als Papa Wassiliew (dessen Kurzform auf Deutsch Willi ist, laut seinem Sohn Roman) eine Stelle bekam, zog die Familie in ein neues Haus.

Der Junior ist zwischen 10 und elf Jahre alt. Sein sportliches Interesse gilt seit langem dem Boxen und über Alina gewinnt er ein neues Familienmitglied, das dem Haushalt frischen Wind einhaucht. Als Romans Box-Fähigkeiten auffallen, wechselt der junge Athlet in den historischen Club Colonia in der Nähe von Köln.

2007 erhielt er erstmals die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft; seine Fähigkeit reicht für einen Kampf aus; seine Lehrjahre gelten noch nicht als Männerjahre; 2008 gab es eine erste Meisterschaft für das Box-Wunderkind: „Deutscher Meister Roman Fress, es klang wunderbar, deshalb habe ich nach mehr verlangt“, sagt er nun fest von seinem ersten Titel.

2009 gewann er Bronze bei der WM in Armenien, und sein Name ist “sowohl Freunde als auch Feinde” bekannt. Anschließend wurde er Dritter bei den Europameisterschaften 2010 in der Ukraine.

Die Auslosung ist bei internationalen Wettbewerben keine freie Entscheidung. Der fünfte Platz bei der nächsten Weltmeisterschaft, die 2011 in Dublin ausgetragen wird.

War es eine Enttäuschung? „Nein, eine Lehre“, stellt Roman klar. Und auch im nächsten Jahr musste er sich im Weltcup mit dem fünften Platz begnügen.

Roman Fress Herkunft
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Bis heute hat er an mehr als 75 Kämpfen teilgenommen, viele davon auf internationaler Ebene. Aufgrund der intensiven internationalen Konkurrenz stehen ihm laut Fress gerade einmal rund 55 Siege zur Verfügung, was ihn fast bedauert.

Auch er erlebt Visionen, wenn auch flüchtig. “Mein ultimatives Ziel ist es, bei den Olympischen Spielen anzutreten”, sagt er. Angesichts seiner Jugend fragt der Velberter Lokalkompass, ob er 2016 oder 2020 nach Rio de Janeiro mit noch unbestimmtem Ziel fahren will. „2016 und 2020“, fügt er etwas schüchtern – und ganz leise – hinzu, „2016 und 2020…“

Ein junger Mann ohne viel Flair, der aber weiß, wohin ihn seine sportliche Karriere führen wird. Der erste Stein wurde bereits beim Bau des Gebäudes gelegt. Papa Willi berät ihn, weil er lernen will. Danach wechselte er zum Velberter Box-Club im Bergischen Land, dem damaligen deutschen Abo-Meister.

Der erste Auftritt in der Liga ist noch in weiter Ferne. Die NRW-Liga – auf höchstem Niveau – soll erste Anlaufstelle sein, gefolgt von den Turnieren. Der junge Leistungssportler hingegen lockt zunächst akademisch nach Heidelberg. Das Fachhochschulreife ist das Ziel am Sportinternat.

Währenddessen freut sich Schwester Alina über ihren ersten Fernsehauftritt bei den Boxmeisterschaften und scheint sich den Fragen der Fernsehproduzenten des WDR sehr wohl zu stellen.

Roman Fress Herkunft
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Was war das Thema des Gesprächs? “Es dreht sich alles um Olympia, Mode und Boxen”, fügt sie selbstbewusst hinzu. Diese entzückenden jungen Prinzessinnen sind wirklich nicht wie alle anderen.

Alina ist acht Jahre alt geworden. Derzeit überlegt sie, ob sie eine professionelle Boxkarriere oder eine Karriere im Rundfunk einschlagen soll.

Ein sportliches Vorbild hat sie bereits mit ihrem elf Jahre älteren Bruder Roman, der erfolgreicher Amateurboxer ist. Roman Fress ist einer der Stars der Internationalen Deutschen Meisterschaften U21 in Moers, die diese Woche stattfinden.

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