Volkmarsen Täter Herkunft

Volkmarsen Täter Herkunft | Am 24. Februar 2020 randalierte ein 29-jähriger Mann im hessischen Volkmarsen und fuhr mit seinem Auto bewusst in eine Menschenmenge, die den Rosenmontagszug beobachtete. Es wurden 122 Körperverletzungen und mehr als 154 Körper- und Geistesverletzungen gemeldet.

Volkmarsen Täter Herkunft
Volkmarsen Täter Herkunft

Die Innenstadt von Volkmarsen war zu diesem Anlass Schauplatz eines Rosenmontagsumzuges. Es geschah gegen 14.45 Uhr, als ein silberner Mercedes am Sicherheitszaun vorbei in die Menge fuhr.

In diesem Fall war der Fahrer des Autos, Maurice P., 29 Jahre alt und wurde vor Ort von Zeugen überwältigt, bevor er von den Behörden festgenommen und in Gewahrsam genommen wurde.

Er wurde festgenommen und inhaftiert. Tests, die durchgeführt wurden, um einen frühen Verdacht auf Alkoholismus zu erhärten, waren nicht schlüssig.

Der gebürtige Baden-Württemberger ist seit zehn Jahren in Volkmarsen wohnhaft, zuvor hatte er in Gaggenau und Stuttgart gewohnt.

Mindestens 20 Jugendliche, von denen der jüngste drei Jahre alt war, wurden bei dem Vorfall verletzt. Die Kinderkliniken Kassel und Paderborn versorgten die verwundeten Jugendlichen.

Gegen Ende März 2020 befanden sich noch zwei Personen in Behandlung auf der Intensivstation (ICU). Die Ermittlungen in diesem Fall leitete die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Volkmarsen Täter Herkunft
Volkmarsen Täter Herkunft

Am 3. Juni 2020 berichtete das MDR-Fernsehmagazin Brisant, der Täter habe zu den Gründen seines Amoklaufs stumm geblieben und mit seinem Anwalt und dem mit der fachlichen Beurteilung der Lage beauftragten Psychologen nur wenig kooperiert.

Volker Bouffier, der hessische Ministerpräsident, sagte am 22. September 2020 in der Sendung Markus Lanz, der Täter habe dazu noch keine Angaben gemacht und es seien keine Hinweise auf die Motive gefunden worden.

Im Dezember 2020 erhob die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Täter Anklage. 91-mal wurde der Vorwurf des versuchten Mordes, in 90 Fällen gefährliche Körperverletzung und in einem Fall gefährliche Verkehrsbeeinträchtigung gegen ihn erhoben

Ab dem 3. Mai 2021 findet der Prozess vor dem Landgericht Kassel statt. Er wurde am 16. Dezember 2021 zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er sich der Tat schuldig bekannt hatte. Die konkrete Schwere des Vergehens wurde entschieden.

User stellten im Internet sofort Hypothesen zu den Umständen eines angeblichen Amoklaufs in Volkmarsen auf. Nach den Worten eines Kommentators war es unverkennbar ein islamistischer Angriff.

Viele antworteten mit “Danke Merkel!” – ein in rechtsextremen Gruppen oft verwendeter Slogan, um die Kanzlerin und ihr Einwanderungsprogramm direkt für Verbrechen oder Übergriffe verantwortlich zu machen.

Als Verschwörung fehlinterpretiert werden auch polizeiliche Anordnungen, keine Gerüchte und Videos zu verbreiten, die schnell als solche abgetan werden.

Auf Twitter wurde von dem Nutzer „TanduayIce“ darauf hingewiesen, dass es „interessant“ sei, dass „keine Aufzeichnungen“ zur Verfügung gestellt werden.

Volkmarsen Täter Herkunft
Volkmarsen Täter Herkunft

Dann wird in Form einer Frage hinzugefügt: “Weil die Darstellung der Ereignisse der Regierung daher immer von der ‘gesehenen’ Handlung abweicht?”.

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